Museum für Kunst

Foto Museum für Kunst illuminiert

Kultursommer Rheinland-Pfalz:

„Comische Zeiten“ halten Einzug ins Museum für Kunst Rockenhausen

Wandbild mit zwei Palmen im Innenhof des Museums für Kunst
Plakat zur Ausstellung Comische Zeiten

Am Sonntag, 23. August, wurde die Doppelausstellung „Comische Zeiten“ mit Geschichten und Originalzeichnungen der Künstlerinnen Ika Sperling und Bea Davies eröffnet. Stadtbürgermeister Michael Vettermann, Luise Busch vom Kahnweiler Arbeitskreis und Reinhard Geller, Vorsitzender vom Kunstverein Donnersbergkreis, begrüßten alle Besucherinnen und Besucher im Museum für Kunst in Rockenhausen. Jakob Hoffmann führte thematisch in die Ausstellung ein. Die Eröffnung wurde ergänzt durch eine Comic-Lesung der Zeichnerin Bea Davies, die Auszüge aus ihrer Graphic Novel „Der König der Vagabunden“ vorstellte. Eine Lesung der Künstlerin Ika Sperling, die ihr Werk „Der Große Reset“ präsentiert, folgt am 18. Oktober. Im Vorfeld zur Vernissage malte Sperling eigenhändig eine Buchszene mit zwei Palmen an eine Wand im Innenhof des Museums. Auch dieses Werk konnte bei der Eröffnung bestaunt werden.

Ausgewählte Bilder der Doppelausstellung werden während der Nordpfälzer Weinverkostung am Herbstfest-Freitag, 11. September, im Festzelt zu sehen sein. Weiterführende Informationen und Neuigkeiten zum Projekt „Comische Zeiten“ finden Sie auf der Homepage des Kunstvereins Donnersbergkreis unter: https://kunst-donnersberg.de/Comische-Zeiten.html

Neben dem Projekt „Comische Zeiten“, das im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz gefördert wird, ist im Museum für Kunst weiterhin die KULTUR EXTRA-Ausstellung „Ruanda: Land der tausend Hügel, Heimat von tausend Geschichten“ von Emile Ngaboyisonga zu sehen. Ursprünglich sollten die Werke des jungen ruandischen Künstlers bis zum 30. August zu sehen sein. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Ausstellungszeitraum nun bis Freitag, 4. Oktober, verlängert.

Zu sehen ist die Doppelausstellung „Comische Zeiten“ von 23.8. bis 1.11.2026 in der Speyerstraße 3, 67806 Rockenhausen.

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 14:30 – 17:30 Uhr

Telefon: 06361 22136

Ika Sperling und Bea Davies im Museum für Kunst
Reinhard Geller, Vorsitzender vom Kunstverein Donnersbergkreis, Stadtbürgermeister Michael Vettermann und Luise Busch vom Kahnweiler Arbeitskreis im Museum für Kunst
Lesung Bea Davies im Museum für Kunst
Besucher im Museum für Kunst

KULTUR EXTRA 

Ruanda-Ausstellung mit dem Künstler Emile Ngaboyisonga

Ruanda-Ausstellung Vorderseite Flyer

„Ruanda: Land der tausend Hügel, Heimat von tausend Geschichten“ von Emile Ngaboyisonga – Ausstellungszeitraum verlängert bis 4. Oktober

In der Reihe KULTUR EXTRA zeigt das Museum für Kunst in Rockenhausen die Kunstausstellung „Ruanda: Land der tausend Hügel, Heimat von tausend Geschichten“ von dem jungen Künstler Emile Ngaboyisonga. Ngaboyisonga ist in Ruanda geboren und lebt seit 2025 im Donnersbergkreis. In seinen Gemälden will er ruandische Traditionen und Lebensweise darstellen und dokumentieren. Ursprünglich sollte die Ausstellung bis zum 30. August zu sehen sein. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Ausstellungszeitraum nun bis zum 4. Oktober verlängert.

Patrick Rugantintwali, ein in Kigali lebender ruandischer Künstler, sagt zur aktuellen Situation der Künstler in Ruanda: „In Ruanda bekommt man so gut wie keine Malutensilien. Dafür muss man nach Uganda fahren. Immerhin spielt das Material eine wichtige Rolle für die Qualität eines Werkes. In Ruanda gibt es Wandfarben, aber keine Künstlerfarben. Rahmen und Leinwände findet man manchmal noch auf einem Wochenmarkt. Das Problem sind die Farben und Pinsel. Ein Kunstmarkt entwickelt sich in Ruanda nur langsam nach dem völligen Erliegen durch den furchtbaren Völkermord 1994. Wir versuchen jetzt unsere Tradition wiederzubeleben. Wir haben festgestellt, dass das in unserer Gesellschaft fehlt. Die Kultur ist ein Pfeiler des sozialen Zusammenhalts. Das hat auch unsere Regierung verstanden und beginnt jetzt uns zu unterstützen.“

Seit 44 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda. Sie entstand aus dem Wunsch, Entwicklungszusammenarbeit neu zu gestalten – bürgernah, dezentral, solidarisch. Alle Projekte innerhalb der Partnerschaft dienen dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Aktivitäten und Begegnungen finden heute weitgehend auf kommunaler Ebene zwischen Gemeinden, Schulen, Institutionen und Vereinen statt.

Zu sehen ist die Ausstellung von 2.8. bis 4.10.2026 in der Speyerstraße 3, 67806 Rockenhausen.

Luise Busch vom Kahnweiler Arbeitskreis, Künstler Emile Ngaboyisonga und Stadtbürgermeister Michael Vettermann bei der Eröffnung der Ruanda-Ausstellung
Besucherinnen und Besucher versammeln sich im Museum für Kunst
Bild Haustür Museum für Kunst

Museum für Kunst

Speyerstraße 3

67806 Rockenhausen

 

Öffnungszeiten

DI-SO 14.30 – 17.30 Uhr

Montags geschlossen

Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Kontakt: Museum-Kunst@rockenhausen.de

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